Die Kaltumformung

Die Kaltumformung ist ein Hochgeschwindigkeits- Umformprozess, bei dem Draht bei Umgebungstemperatur (Raumtemperatur) auf exakte Länge abgeschert wird und in einer Abfolge von Werkzeugen (Stempeln und Matrizen) plastisch verformt wird. Dies geschieht in den gängigen Umformprozessen wie Vorwärts- und Rückwärtsfließpressen, Querfließpressen, Napfen, Reduzieren, Lochen und Abgraten.

Das Material wird über seine elastische Streckgrenze hinaus ver- bzw. umgeformt und behält so beim Entfernen aus den Umformstufen seine veränderte, gewünschte Form. Das Metall wird jedoch nicht über die Reißfestigkeit hinaus beansprucht, da daraus Risse im Gefüge entstehen. Ausnahme bildet hier jedoch das Verfahren Lochen und Abgraten wo dies expliziert erwünscht ist. (Material wird entfernt).

Historisch gesehen ist die Kaltumformung eine Technik, die auf Erfahrungswerte basiert, jedoch mit Computer basierenden Analytik Programmen ist dies nicht mehr der Fall.